In meiner bisherigen Internetlaufbahn hatte ich schon so einige Webseiten und Blogs. Allesamt haben mir immer Spaß gemacht und ich habe diese aktiv betrieben. Zumindest in meinen Blogs blieben aber die großen Erfolge immer aus. Dies hatte zur Folge dass diese irgendwann langweilig wurden und die Motivation dadurch enorm sank. Da ich mich seit einiger Zeit nun aktiv mit den Themen Unternehmensgründung, Internetmarketing und Ortsunabhängiges Arbeiten beschäftige, habe ich die vergangenen Situationen versucht zu analysieren.

Im Großen und ganzen lassen sich die Grundpfeiler des Erfolgs in drei verschiedene Kategorien unterteilen. Diese greifen allesamt ineinander über und ergeben das Große ganze. Diese Kategorien hingegen lassen sich wiederum in Unterkategorien unterteilen (hierzu mehr in einem anderen Artikel).

1. guter Inhalt

Ein wichtiger Bestandteil einer Internetseite ist natürlich der Inhalt. Ohne Inhalt wird die Verweildauer auf dem Blog sehr gering sein und die Haltwertdauer dieses ebenfalls. Doch Inhalt allein reicht nicht aus, es muss guter Inhalt sein. Der Hintergrund muss gut recherchiert sein und dem Leser einen Mehrwert schaffen. So dass dieser überzeugter Leser bleibt.

Merksatz: Ohne Inhalt, keine Leser. Ohne Leser kein Einkommen.

2. Suchmaschinenoptimerung (SEO)

Von SEO hatte ich früher schon gehört, doch so richtig angefangen es umzusetzen hab ich erst vor gut anderthalb Jahren. Dabei ist es weder schwierig noch besonders aufwendig, man muss es nur verstehen! Wenn man sich google Richtlinien und Regeln ersteinmal verinnerlicht hat, machen viele Dinge rund um das Pageranking (=Position in den Suchergebnissen) wirklich Sinn und erscheinen logisch. Man muss sich dem Thema halt nur einmal annehmen, dabei können beispielsweise auch Plugins helfen (ich selbst benutze die basicversion von yoastSEO). Und da die Zahnräder der drei Säulen in einandergreifen, steigt somit auch die Qualität der Beiträge. Dies wiederum führt zu einem höheren Ergebnis in den Suchergebnissen und dies wiederum zu mehr Lesern.

Beispiel: 
Man sagt dass der optimale Beitrag mindestens 300 Wörter enthalten sollte. Das ist eine Zahl die man erst einmal erreichen muss. Zugleich sollte das Keyword (Suchwort für die Suchmaschine) etwa 2% des Wörtervolumens ausmachen. Bei 300 Wörtern sollte das Keyword also rund 6x im Text vorkommen. Dadurch schreibt man Texte von Anfang an ganz anders und versucht das optimale herauszuholen aber ohne den Fokus für den Leser zu verlieren.

Merksatz: Bessere Platzierung bei google = mehr Leser = mehr Einkommen

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3. Networking

Doch genau die beiden Punkte hatte ich doch nach bestem Wissen und Gewissen (zumindest bei meinem letzten Blogprojekt) umgesetzt. Aber wieso blieben trotzdem immer die Besucher aus bzw. bewegten sich auf niedrigem Niveau? Ganz einfach: Ich hab kein richtiges Networking betrieben!

Networking, so what?!

Ich hab zwar ab und an ein Teaserbild auf instagram hochgeladen und per Plugin wurde der Artikel auf twitter und meiner (toten) Facebookfanseite gepostet, doch das wars! Ich habe nie aktiv meine Beiträge und Ratschläge mit meinem Network geteilt. Meine Beiträge nicht in Themenspezifischen Gruppen gepostet, keine Gastbeiträge geschrieben und auch sonst kaum irgendwelche Aktionen betrieben.

Inhalte müssen breit gestreut werden: Networking
Inhalte müssen breit gestreut werden: Networking

Doch warum ist das so?

Ich denke es hing viel damit zusammen dass ich Angst hatte dass meine Beiträge vielleicht nicht gut genug sein könnten. Denn immerhin gibt es Unmengen an verschiedenen Blogs und Webseiten zu jedem noch so spezifischen Thema. Wie sollte ich mit meinen Beiträgen dagegen ankommen? Ich werd doch bestimmt eh nur in der Luft zerrissen. Auch fand ich es irgendwie immer seltsam wenn mir persönlich bekannte Personen (aus meinem Umfeld) meine Beiträge ließt. Das war mir befremdlich.

Irgendwann geht dies natürlich auch unbewusst in die Qualität der Beiträge über. Jetzt im Nachhinein betrachtet wundert es mich nicht dass meine Blogreichweite nicht sehr groß war.

Aus Fehlern lernen

Doch wie kann ich nun aus dieser Situation lernen und es in Zukunft (beispielsweise mit diesem Blog) besser machen? Ich denke aufgrund der hohen Anzahl an unterschiedlichen Webseiten und Blogs sowie der immer fortschreitenden Digitalisierung ist es enorm wichtig aktiv zu netzwerken. Das heißt also beispielsweise sich mit Gleichgesinnten zu treffen bzw. zu unterhalten, Gastbeiträge in themenspezifischen Seiten zu schreiben, Beiträge aktiv in Gruppen zu vermarkten und auf eine Ausgeglichenheit zu achten.

Mittlerweile lese ich daher viel öfters in relevanten Gruppen bzw. Foren und tausche mich mit anderen Bloggern bzw. Unternehmensgründern aus. Getreu dem Motto „Gebe und Profitiere irgendwann selbst“ schau ich mir beispielsweise andere Blogs / Produkte an, gebe meine Meinung dazu ab oder schreibe ernst gemeinte Kommentare dazu. Dadurch enstehen nicht nur Kontakte sondern auch wird meine Internetseite gestreut und die Chance dass meine Beiträge echte Leser finden, steigt dadurch ebenfalls.

Sich ein Netzwerk aufzubauen ist ein langwieriger und zeitfressender Prozess, aber am Ende wird dies eben auch belohnt. Wenn du ein gesundes Netzwerk aufgebaut hast, kommen dadurch immer wieder neue Kontakte zusammen aus denen sich wiederum neue Projekte ergeben können. Das klassische „Vitamin-B-Prinzip

Dies ist sicherlich nur ein Anfang, doch ist dieser Anfang schon mehr als ich die letzten Jahre betrieben habe.

Wie hast du bisher deinen Blog nach vorne gebracht?

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2 KOMMENTARE

  1. Hey Stefan,
    danke für deinen Artikel.
    Die ersten Punkte die Du beschrieben hast kann ich total nachvollziehen.
    Auf Inhalte habe ich auch total großen Wert gelegt, aber auch mir fällt das Networking noch etwas schwer.
    Gerade im Netz wo so viele Fremde unterwegs bin ich verunsichert.
    Ich hoffe das ich mich langsam in die Materie einarbeite und in Zukunft auch etwas mehr Zeit mit den Networking verbringen kann.
    Lieben Gruß

    • Hallo Michaela,
      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Bei mir ist es genau anders herum, im Netz fällt mir das Networking wesentlich einfacher, weil man irgendwie einen sachlicheren Bezug hat der Person nicht 1:1 gegenüber steht.
      Aber ich denke mit Erfahrung, kommt Sicherheit und Sicherheit steigert dann wiederum die Erfahrung und das Selbstvertrauen.
      Viele Grüße,
      Stefan

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