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9 Gründe FÜR das Angestelltenverhältnis

Heute möchte ich einfach mal ein paar Gedanken zum Thema Angestelltenverhältnis loswerden und damit ist nicht die Beziehung zwischen den Kollegen gemeint 😉

In Deutschland wird ganz oft auf sehr hohem Niveau gejammert, nämlich das was gerade alles schlecht läuft. Aber kann man sich als Angestellter nicht auch wirklich glücklich schätzen und sollte viel öfters mal die Vorteile genießen?

1. Es ist nicht immer alles Gold was glänz

Klar, die Vorteile einer Selbstständigkeit sind schnell aufgezählt, tolle (bearbeitete) Bilder und perfektionierte Profile in den sozialen Netzwerken täuschen gerne mal darüber hinweg dass eine Selbstständigkeit vor allem eins ist: viel viel Arbeit.

Arbeit in vielen Bereichen, manche liegen dir, manche vielleicht nicht. Damit umgehen musst du aber dennoch. Daher: lass dich nicht täuschen!

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2. Dein Gehalt

Jeder hat seine monatlichen Ausgaben – die einen haben höhere, die anderen etwas niedrige. Trotzdem muss am Monatsanfang genug Geld zum leben da sein. Der große Vorteil als Angestellter: das Geld fließt. Monat für Monat und das meistens sogar pünktlich. Du weißt also ganz genau schon jetzt wieviel Geld du im nächsten Monat zur Verfügung haben wirst.

Als Selbstständiger ist dies in der Regel nicht so. Gerade Freelancer leben in den nächsten Monat hinein und wissen nicht was sie überhaupt zur Verfügung haben werden.

3. Die Lohnnebenkosten

Wenn wir mal ehrlich sind es nervt doch ganz schön gewaltig und ist es nicht auch irgendwie unfair? Du verdienst rund 3000€ jeden Monat und hast nur 1800€ davon zur Verfügung? Der Rest geht an den Staat, die Kirche oder die Krankenkasse. Aber eigentlich kannst du ganz glücklich darüber sein – denn dein Arbeitgeber zahlt ebenfalls einen nicht unerheblichen Teil an den so genannten Lohnnebenkosten. Wir Selbstständige müssen den kompletten Beitrag alleine stemmen und dies können – natürlich je nach Gewinn – auch mal eben 850€ für die Krankenkasse sein. Selbstverständlich monatlich!

4. Der Krankenfall

Du fühlst dich unwohl und gehst zum Arzt und der stellt dir einen gelben Schein – die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung – aus. Diese bescheinigt deinem Arbeitgeber dass du nicht in der Lage bist deiner Arbeit nachzugehen.

Und dieser hat dann ganze sechs Wochen dein Gehalt weiterzuzahlen. Einfach so. Und wenn deine Krankheit noch länger dauert, dann springt die Krankenkasse ein und zahlt dir Krankengeld (dieses ist zwar geringer als dein normales Nettogehalt, aber immerhin sind es rund 60%).

Krank als Selbstständiger

Als Selbstständiger kann dich dies schnell vor ein Problem stellen, denn wie schon erwähnt: ohne Produktivität keine Kohle. Aber es gibt auch gutes, denn gegen Aufpreis gibt es verschiedene Krankengeldmodelle welche ab einer bestimmten Anzahl von Krankentagen auch ein Entgelt zahlt.

Aber dies kostet dich als Selbstständigen nochmal extra – und das zu den ohnehin nicht wirklich günstigen Krankenkassenbeiträgen.

5. Du brauchst dir keinen Kopf machen…

Wenn du nicht gerade krank bist (das klingt jetzt ziemlich böse) wirst du als Angestellter für deine Arbeit bezahlt. Aber du wirst halt auch bezahlt wenn du mal nicht produktiv bist oder mit den Kollegen einen kurzen Schnack abhälst. Denn: für jede anwesende Stunde (abzüglich Pausenzeiten) bekommst du dein dir vertraglich zugesichertes Entgelt. An guten wie auch an schlechten Tagen.
Als Selbstständiger fließt nur dann Geld wenn du auch produktiv bist. Zumindest sofern dein Business auf deiner Manpower basiert.

6. Der Alltag

Im Idealfall hast du geregelte Arbeitszeiten und zu einer festen Zeit Feierabend. Ist das nicht schön? Jetzt noch schnell was einkaufen, was kochen und ab auf die Couch oder in den Biergarten.

Grundsätzlich hast du diese Freiheiten natürlich auch als Selbstständiger, aber es gibt halt leider auch ziemlich viele Abende und Wochenenden die für deine Selbstständigkeit draufgehen. Ganz gleich aufgrund von einer Deadline oder anfallender Verwaltungsarbeit.

Aber versteh mich nicht falsch, denn dies ist absolut nicht schlimm – man muss halt nur wissen dass auch sowas auf einen zukommen kann!

7. Die Rente

Einst sagte Norbert Blüm: „Die Rente ist sicher…“, gut davon kann man jetzt halten was man möchte, aber eins ist sicher: Monatlich geht Summe X von deinem Bruttolohn direkt zur Rentenversicherung. Und wenn du dein Rentenalter erreicht hast, bekommst du zwar nicht viel – aber du bekommst etwas.

Sparen für die Rente ist sinnvoll und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Anders kann dies bei einer Selbstständigkeit aussehen, denn Selbstständige sind nicht unbedingt (bzw. noch nicht) dazu verpflichtet in die Rentenversicherung einzuzahlen. Das kann – sofern man keine Rücklagen hat – im Alter böse ausgehen…

Jetzt kann man natürlich sagen: selber Schuld. Klar wer nicht zurücklegt der bekommt auch nichts, aber je nachdem wie die Auftragslage ist hat man manchmal einfach nichts zum zurücklegen…

8. Fortbildungen

Je nachdem wie dein Arbeitgeber aufgestellt ist, wird er dir vielleicht anbieten eine Fortbildung zu besuchen und das ganze noch bezahlt. Was dir eine angenehme Abwechslung zum Arbeitsalltag beschert, ist für den Selbstständigen manchmal schon eine Herausforderung und auf jeden Fall keine Zeit in der man bezahlt wird. Denn während man eine Fortbildung besucht, dessen Kosten man auch noch selber tragen muss, fließt natürlich auch kein Geld – denn wer soll es machen?

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9. Investieren leicht gemacht

Und zum Schluss geht es nochmal das liebe Geld. Denn durch dein regelmäßiges Einkommen werden die Banken dich – zumindest sofern du unbefristet angestellt bist – lieben und dir gerne einen oder vielleicht sogar zwei Kredite anbieten. Das ist besonders dann praktisch wenn du eine Immobilie oder ein neues Auto kaufen möchtest.
Als Selbstständiger sieht das ganz oft nämlich ganz anders aus, hast du eine Bank gefunden die dich finanziert lässt sie sich dies jedoch sehr gut bezahlen!

Fazit

Das waren jetzt sicherlich nicht alle Punkte die FÜR den Job im Angestelltenverhältnis sprechen, da gibt es sicherlich noch viele viele mehr und das ist auch nur das was mir jetzt so spontan in den Kopf gekommen ist, aber eigentlich reicht das ja auch schon – denn es zeigt ganz klar:

Es gibt viel was FÜR den Job im Angestelltenverhältnis spricht, warum sollte man sich daher überhaupt Selbstständig machen? Warum soll man sich überhaupt den ganzen Stress antun?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: weil es sich lohnt! Es ist ein tolles Gefühl etwas eigenes zu schaffen und auf einer regelrechten Welle der positiven Gefühle zu schwimmen, natürlich gibt es immer mal wieder Situationen wo du unter Wasser bist, aber das ist auch im Angestelltenverhältnis so…

Was war deine größte Herausforderung in deiner Selbstständigkeit? Schreib es gerne in die Kommentare!

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